CSD in Berlin nach Vorfall im Tiergarten vorzeitig abgebrochen
Der Christopher Street Day in Berlin ist am Samstagabend wegen einer akuten Polizeilage im Bereich Tiergarten vorzeitig beendet worden. Nach Vorfällen nahe der Lennéstraße wurde das Gelände am Brandenburger Tor geräumt.

Der Christopher Street Day in Berlin ist am Samstagabend vorzeitig beendet worden. Hintergrund ist eine akute Polizeilage im Bereich Tiergarten. Nach Angaben der Berliner Polizei gibt es mehrere teils lebensgefährlich verletzte Personen sowie mindestens einen Toten. Das Veranstaltungsgelände rund um die Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor wurde geräumt. Vorfall nahe der Lennéstraße Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass ein Auto in der Nähe der Lennéstraße in eine Menschenmenge gefahren sein soll. Die genauen Hintergründe des Vorfalls, die Zahl der Verletzten und ein mögliches Motiv waren zunächst unklar. Die Polizei machte am Abend zunächst keine weiteren Angaben zum Ablauf, sprach aber von einem „Massenfall an Verletzten“. Aufruf der Veranstalter Die CSD-Veranstalter forderten Besucher über soziale Medien auf, das Gelände ruhig und geordnet zu verlassen. Besonders die Bereiche rund um die Siegessäule und den Tiergarten sollten gemieden werden. Als sicherer Weg wurde die Richtung Hauptbahnhof genannt. Abruch des Abschlussprogramms Der Berliner CSD hatte am Samstag mehrere Hunderttausend Menschen in die Stadt gezogen. Nach der Demonstration sollte am Brandenburger Tor das Abschlussprogramm stattfinden, an dem auch viele elektronische Künstler und Kollektive mitwirken.
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